Leistungen
Unser Leistungsspektrum als Ihre Hausärztinnen
Hausärztliche Versorgung
Diagnostik & Therapie
Bei der Diagnostik lege ich ganz besonders großen Wert auf ein ausführliches Gespräch zur Erhebung Ihrer Beschwerden (Anamnese). Auf diese Weise kann ich Sie gezielt körperlich untersuchen und ggf. weitere diagnostische Maßnahmen in unserer Praxis einleiten.
Hierzu zählen:
- Laboruntersuchungen
- Ruhe-EKG
- Langzeit-EKG (24 Std.)
- Belastungs-EKG (Ergometrie)
- Langzeit-Blutdruckmessung (24 Std.)
- Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)
- Sonographie Abdomen (Bauchorgane)
- Sonographie Schilddrüse
- Pulsoxymetrie
Nicht weniger wichtig ist mir, Ihnen die Befunde und meinen individuellen Therapievorschlag verständlich zu erklären. Bei Fragen hierzu scheuen Sie sich bitte nicht diese zu stellen.
Überweisung zum Spezialisten:
Wenn erforderlich überweise ich Sie natürlich gerne zur weiteren Abklärung zu meinen fachärztlichen Kollegen, von denen ich mir über die Jahre hinweg ein großes Netzwerk aufbauen konnte.
Laboruntersuchungen
„Blut ist ein ganz besondrer Saft.“
Kleiner Tropfen mit großer Wirkung!
Die Blutuntersuchung ist eine der hilfreichsten diagnostischen Methoden in der Medizin. Meist reichen schon geringe Blutmengen um der richtigen Diagnose vieler Krankheitsbilder auf die Spur zu kommen oder gesundheitliche Risiken aufzudecken. Blutuntersuchungen dienen aber auch der richtigen Auswahl von Medikamenten und der erfolgreichen Therapieüberwachung.
Durch unsere Zusammenarbeit mit einem externen, hochqualifizierten/zertifizierten Labor können wir unseren Patienten umfangreiche Laboruntersuchungen anbieten:
- Blut-, Urin- und Stuhluntersuchungen
- Abstriche (z.B. Wunden, Rachen)
- Schnelltests (zur Abklärung Herzinfarkt, Entzündungszeichen, Streptokokken)
- Blutzuckermessung (z.B. bei Diabetes)
- Schnellquick (Gerinnungstest für Markumarpatienten)
- Lungenfunktionsprüfung (Spirometrie)
- Sonographie Abdomen (Bauchorgane)
- Sonographie Schilddrüse
- Pulsoxymetrie
Bitte beachten Sie:
Die Blutabnahmen finden täglich von Montag bis Freitag zwischen 8 und 11 Uhr statt.
Hausbesuche
Unseren älteren oder immobilen Patienten bieten wir auch gerne in regelmäßigen Abständen Hausbesuche an.
Akutbesuche können aus organisatorischen Gründen leider meist nicht aus der Sprechstunde heraus erfolgen. Bitte beachten Sie auch, dass in unseren Praxisräumen deutlich bessere diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei der Versorgung zur Verfügung stehen.
In dringenden Fällen wenden Sie sich bitte umgehend an folgende Notrufnummern:
- Kassenärztlicher Notdienst: 116 117
- Krankentransport (kein Notfall): 089-19 222
- Notarzt: 112
Vorsorgeuntersuchungen / Check-ups
Ich biete Ihnen von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlene und zulasten der Krankenversicherungen erbrachte Gesundheitsuntersuchungen (Check ups), Früherkennungs- und Vorsorgeuntersuchungen an. Hierbei berate ich Sie individuell nach Ihrem Alter und Geschlecht sowie vor dem Hintergrund Ihrer ganz persönlichen und familiären Vorgeschichte. Denn „Vorbeugen ist besser als Heilen!“
- Eine Übersicht zu Vorsorgeuntersuchungen für jedes Alter finden Sie hier
- Informationen zu erweiterten Gesundheitsuntersuchungen (Check-up Plus+) finden Sie hier
- Wir beraten Sie gerne zu Ihrem individuellen Risiko in einem persönlichen Gespräch!

Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen
Übersicht: Empfohlene Untersuchungen nach Alter
Bitte beachten Sie, dass folgende von den gesetzlichen Krankenkassen empfohlene und übernommene Vorsorge- und Früherkennungsuntersuchungen nur zur Orientierung dienen. Sollten bei Ihnen bestimmte Risikofaktoren vorliegen oder in Ihrer Familie bestimmte Krankheitsbilder wie z.B. Krebs- oder Herz-Kreislauferkrankungen gehäuft auftreten, können frühere und/oder weitere Vorsorgemaßnahmen für Sie sehr sinnvoll sein.
Wir beraten Sie gerne zu Ihrem individuellen Risiko in einem persönlichen Gespräch!
In jedem Alter (w/m)
…sollte der Impfstatus regelmäßig überprüft werden, um Sie zu allgemeinen und individuellen Impfempfehlungen beraten zu können.
Ab 20 (w)
…ist einmal im Jahr eine Früherkennungsuntersuchung auf Gebärmutterhalskrebs bei Ihrer/m Gynäkologin/en empfohlen. Ab dem 1. Geschlechtsverkehr bis zu Ihrem 25. Lebensjahr erfolgt zudem eine jährliche Untersuchung auf Chlamydien. Eine jährliche erweiterte Krebsfrüherkennung ist ab dem 30. Lebensjahr angeraten.
Ab 18-34 (w/m)
…empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einmalig eine Gesundheitsuntersuchung („Check-up 18-34“) zur Früherkennung von gesundheitlichen Risiken und Belastungen sowie von häufigen Krankheiten mit präventionsorientierter Beratung und Überprüfung des Impfstatus.
Ab 35 (w/m)
…empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle 3 Jahre eine Gesundheitsuntersuchung („Check up 35“) zur frühzeitigen Erkennung von häufigen Krankheiten sowie gesundheitlichen und familiären Risikofaktoren für die Entwicklung von u.a. Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen.
Hierbei wird Ihr Blutzucker- und Cholesterinspiegel im Blut untersucht, eine Urinanalyse durchgeführt und zudem Ihr Impfstatus überprüft.
…empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenassen alle 2 Jahre ein Hautkrebsscreening zur Früherkennung potenziell auffälliger Hautveränderungen und Leberflecken/Muttermale.
Ab 45 (m)
…empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen eine jährliche Früherkennungsuntersuchung auf Prostatakrebs.
Ab 50 (w)
…erhalten Frauen alle 2 Jahre eine schriftliche Einladung zur Mammographie (Brustkrebsscreening) in einem speziell zertifizierten radiologischen Zentrum
Ab 50 bis 54 (w)
…tritt die Darmkrebsvorsorge/-früherkennung in den Fokus. Zunächst wird bei Frauen bis zum 54. Lebensjahr jährlich ein immunologischer Stuhltest auf verstecktes Blut empfohlen (iFOBT).
Ab 50 bis 54 (m)
…tritt die Darmkrebsvorsorge/-früherkennung in den Fokus.
Die Krankenkassen empfehlen und übernehmen jetzt bei Männern die 1. von insgesamt 2 Vorsorge-Darmspiegelungen (Koloskopie) im Abstand von 10 Jahren (bei Frauen erst ab 55 Jahren).
Alternativ können sich Männer im Alter von 50-54 Jahren für einen jährlichen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut (iFOBT) entscheiden.
Ab 55 (w/m)
…tritt die Darmkrebsvorsorge/-früherkennung weiter in den Fokus.
Die Krankenkassen empfehlen und übernehmen jetzt auch bei Frauen die 1. von insgesamt 2 Vorsorge-Darmspiegelungen (Koloskopie) im Abstand von 10 Jahren (bei Männern bereits ab 50 Jahren).
Alternativ können Männer und Frauen alle 2 Jahre einen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut (iFOBT) durchführen lassen.
Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) können Veränderungen im Darm wie z.B. Polypen, aus denen über Jahre hinweg Darmkrebs entstehen kann, genauer nachgewiesen und häufig auch schon direkt entfernt werden.
Auch ein bereits aufgetretener Darmkrebs kann hierbei mit sehr hoher Sicherheit nachgewiesen und die im Frühstadium sehr guten Heilungschancen entsprechend genutzt werden.
Über die Vor- und Nachteile der Darmspiegelung (Koloskopie) gegenüber dem Stuhltest (iFOBT) informiere ich Sie gerne bei einem persönlichen Gespräch!
Ab 60 (w/m)
…ist eine jährliche Schutzimpfung gegen Influenza (Grippe) besonders zu empfehlen. Zudem empfehlen und übernehmen die Krankenkassen jetzt die Impfung gegen Pneumokokken, den Haupterreger der Lungenentzündung.
Bitte beachten Sie, dass bei bestimmten Krankheitsbildern (z.B. Asthma/COPD) und Risikofaktoren (z.B. eingeschränktes Immunsystem) bereits eine frühere und regelmäßige Impfung gegen Pneumokokken dringend angeraten ist. Selbstverständlich werden diese auch von den Krankenkassen erstattet.
Ab 65 (m)
…empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei Männern einmalig eine Ultraschalluntersuchung der Hauptschlagader im Bauchraum (Aorta) auf Gefäßerweiterungen/-aussackungen (Aortenektasie/-aneurysma).
Gesundheitsuntersuchung | Check-up (18-34 Jahre)
Zwischen 18 und 34 Jahren empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen einmalig eine Gesundheitsuntersuchung („Check-up 18-34“) zur Früherkennung von gesundheitlichen Risiken und Belastungen sowie von häufigen Krankheiten mit präventionsorientierter Beratung und Überprüfung des Impfstatus.
Gesundheitsuntersuchung | Check-up (ab 35 Jahre)
Ab 35 Jahren empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle 3 Jahre eine Gesundheitsuntersuchung („Check up 35“) zur frühzeitigen Erkennung von häufigen Krankheiten sowie gesundheitlichen und familiären Risikofaktoren für die Entwicklung von u.a. Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen.
Hierbei wird Ihr Blutzucker- und Cholesterinspiegel im Blut untersucht, eine Urinanalyse durchgeführt und zudem Ihr Impfstatus überprüft.
Impfberatung | Schutzimpfungen
Wir orientieren uns leitliniengerecht an den jährlichen Impfempfehlungen der "ständigen Impfkommission" (STIKO) am Robert Koch-Institut für alle Einwohner Deutschlands. Impfungen, die von der STIKO empfohlen werden, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse.
Eine Übersicht der Impfempfehlungen der STIKO finden Sie hier.
In Deutschland werden für Erwachsene derzeit folgende Impfungen durch die Ständige Impfkommission (STIKO) empfohlen (Stand: Impfkalender 2026):
- Tetanus und Diphtherie — Auffrischung alle 10 Jahre
- Pertussis (Keuchhusten) — einmalig im Erwachsenenalter, zusammen mit der nächsten fälligen Tetanus-Diphtherie-Auffrischung
- Poliomyelitis (Kinderlähmung) — vollständige Grundimmunisierung; Auffrischung vor Reisen in Risikogebiete
- Masern — einmalig für nach 1970 Geborene ab 18 Jahren mit unklarem Impfstatus oder höchstens einer Impfung in der Kindheit
- Herpes zoster (Gürtelrose) — ab 60 Jahren, zwei Dosen Totimpfstoff im Abstand von 2 bis 6 Monaten; ab 18 Jahren bei erhöhter gesundheitlicher Gefährdung, etwa durch eine Immunschwäche oder eine schwere chronische Erkrankung
- Pneumokokken (Erreger einer Lungenentzündung) — ab 60 Jahren, mit dem 20-valenten Konjugatimpfstoff
- Influenza (Virusgrippe) — jährlich ab 60 Jahren im Herbst; außerdem für Schwangere, chronisch Kranke und medizinisches Personal
- COVID-19 — jährlich ab 75 Jahren im Spätsommer oder Frühherbst; außerdem bei erhöhtem Risiko durch Grunderkrankungen, in Pflegeeinrichtungen und für medizinisches Personal
- RSV (Respiratorisches Synzytial-Virus) — einmalig ab 75 Jahren; ab 60 Jahren bei einer relevanten Grunderkrankung oder in einer Pflegeeinrichtung
- Humane Papillomviren (HPV) — für Mädchen und Jungen von 9 bis 14 Jahren, Nachholimpfung bis vor dem 18. Geburtstag
- Meningokokken ACWY — mit 12 bis 14 Jahren, Nachholimpfung bis unter 25 Jahren
- Haemophilus influenzae Typ b (Hib) — einmalig bei erhöhter Anfälligkeit gegenüber bekapselten Bakterien, etwa nach Entfernung der Milz oder bei eingeschränkter Milzfunktion
- FSME — bei Zeckenexposition in Risikogebieten (unter anderem Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen)
- Hepatitis B (infektiöse Gelbsucht) — bei erhöhtem Risiko
- Windpocken (Varizellen) — für ungeimpfte Erwachsene ohne durchgemachte Erkrankung, insbesondere bei Kinderwunsch und in medizinischen Berufen
Diese Regelimpfungen für Erwachsene haben eine besondere Bedeutung, weil...
- manche Erwachsene im Kindesalter nicht oder nur teilweise geimpft worden sind. Demzufolge liegt häufig keine ausreichende Immunität, das heißt kein Schutz vor einer Infektion vor
- einige Impfstoffe früher noch nicht verfügbar waren
- im Alter die Reaktionsfähigkeit des Immunsystems abnimmt
- mit zunehmendem Alter Infektionen oft einen schwereren Verlauf nehmen
Daneben gibt es eine Reihe von Impfungen, die bei Auslandsreisen notwendig sind.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen unserer Reisemedizinischen Beratung.
Hautkrebsscreening
Ab dem 35. Lebensjahr empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen alle 2 Jahre ein Hautkrebsscreening zur Früherkennung potenziell auffälliger Hautveränderungen sowie Leberflecken/Muttermale.
Prostatakrebsvorsorge
Ab dem 45. Lebensjahr empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen eine jährliche Krebsfrüherkennungsuntersuchung.
Wir beraten Sie hierzu gerne in einem persönlichen Gespräch!
Darmkrebsvorsorge
Ab 50 Jahren tritt die Darmkrebsvorsorge/-früherkennung in den Fokus.
Männer zwischen 50 und 54 Jahren…
…können zwischen einer Darmspiegelung (Koloskopie) und einem jährlichen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut entscheiden (iFOBT).
Frauen zwischen 50 und 54 Jahren…
…können jährlich einen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut durchführen (iFOBT).
Frauen und Männer ab 55 Jahren…
…haben Anspruch auf 2 Früherkennungs-Darmspiegelungen (Koloskopien) im Abstand von 10 Jahren.
Alternativ können sie alle 2 Jahre einen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut durchführen (iFOBT).
Die Krankenkassen empfehlen und übernehmen jetzt auch bei Frauen die 1. von insgesamt 2 Vorsorge-Darmspiegelungen (Koloskopie) im Abstand von 10 Jahren (bei Männern bereits ab 50 Jahren).
Alternativ können Männer und Frauen alle 2 Jahre einen immunologischen Stuhltest auf verstecktes Blut (iFOBT) durchführen lassen.
Bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) können Veränderungen im Darm wie z.B. Polypen, aus denen über Jahre hinweg Darmkrebs entstehen kann, genauer nachgewiesen und häufig auch schon direkt entfernt werden.
Auch sehr frühe Stadien von Darmkrebs können bei einer Darmspiegelung (Koloskopie) mit hoher Sicherheit nachgewiesen und entfernt werden. Die im Frühstadium sehr guten Heilungschancen können entsprechend genutzt werden.
Über die Vor- und Nachteile der Darmspiegelung (Koloskopie) gegenüber dem Stuhltest (iFOBT) informiere ich Sie gerne bei einem persönlichen Gespräch!
Screening auf Krankheiten der Bauchschlagader
Ab dem 65. Lebensjahr empfehlen und übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bei Männern einmalig eine Ultraschalluntersuchung der Hauptschlagader im Bauchraum (Aorta) auf Gefäßerweiterungen/-aussackungen (Aortenektasie/-aneurysma).
Impfungen
Wir orientieren uns leitliniengerecht an den jährlichen Impfempfehlungen der "ständigen Impfkommission" (STIKO) am Robert Koch-Institut für alle Einwohner Deutschlands. Impfungen, die von der STIKO empfohlen werden, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse. Daneben gibt es eine Reihe von Impfungen, die bei Auslandsreisen oder bei beruflichen Risiken notwendig sind.
Wir beraten Sie gerne individuell!
- Schutzimpfungen
- Reiseimpfungen
- Impfungen bei beruflichem Risiko

Weitere Leistungen
Operationsvorbereitung
Ist bei Ihnen ein operativer Eingriff geplant? Dann wird hierfür im Vorfeld meist eine Abklärung der Narkose- und Operationsfähigkeit erforderlich. Je nach Eingriff kann diese verschiedene Untersuchungen beinhalten, zumeist eine Blutabnahme, ein EKG und eine körperliche Untersuchung, seltener eine Lungenfunktionsprüfung, ein Röntgenbild des Brustkorbs (Röntgen-Thorax) oder ein Belastungs-EKG. Welche Untersuchungen benötigt werden, legt der Operateur bzw. der Narkosearzt (Anästhesist) fest. In einem persönlichen Gespräch werden die Befunde besprochen und weitere mögliche Risiken für die Operation wie Komplikationen bei früheren Eingriffen etc. abgeklärt.
Damit Sie optimal auf die Operation vorbereitet sind, sollten die Ergebnisse möglichst aktuell vorliegen. Kontaktieren Sie uns daher bitte frühzeitig, damit wir gemeinsam den bestmöglichen Termin für Ihre Operationsvorbereitung vereinbaren können. Zu dem Termin bringen Sie bitte alle Ihnen vorliegenden Unterlagen mit.
Wundversorgung
Versorgung und Behandlung akuter und chronischer Wunden, postoperative Wundkontrolle und -versorgung, Verbände wechseln, Fäden ziehen, Klammern entfernen, Entfernung von Zecken und anderen kleinen Fremdkörpern wie Spreißeln etc.
DMP - Programme für chronische Erkrankungen
Seit 2003 gibt es in Deutschland spezielle Behandlungsprogramme der Krankenkassen und Ärzte für einige chronische Erkrankungen (siehe auch: Disease-Management-Programme bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung). Hinter den drei Buchstaben DMP verbirgt sich der englische Begriff »Disease-Management-Programme«.
Andere Bezeichnungen sind »Strukturierte Behandlungsprogramme« oder einfach »Chronikerprogramme«.
Anhand dieser Behandlungsprogramme soll die dauerhafte Betreuung von Patienten mit einer langwierigen Erkrankung standardisiert und verbessert werden. Ziel ist es, dass Sie Ihre Erkrankung im Griff haben und nicht umgekehrt, dass Ihre Lebensqualität gehalten oder verbessert wird und Sie vor Folgeerkrankungen bewahrt werden.
Unsere Praxis nimmt an folgenden DMP-Programmen der gesetzlichen Krankenkassen teil:
- Diabetes mellitus Typ 1
- Diabetes mellitus Typ 2
- KHK (Koronare Herzkrankheit)
- Asthma
- COPD (Chronisch-Obstruktive Lungenerkrankung)
Alle DMP-Ärzte nehmen regelmäßig an Fortbildungsveranstaltungen teil. Auch die Patienten werden über ihre Krankheit und ihre Behandlungsmöglichkeiten ausführlich informiert.
Bei einem Termin in unserer Praxis besprechen wir Ihre Befunde und vereinbaren gemeinsam mit Ihnen ein realistisches Behandlungsziel unter Berücksichtigung Ihrer individuellen Lebensumstände.
Wir koordinieren Ihre Behandlung, falls weitere Fachärzte hinzu gezogen werden müssen.
Sollten Sie an einer oder mehreren dieser chronischen Krankheiten leiden, sprechen Sie uns gerne auf die Teilnahme an diesen Behandlungsprogrammen an. Wir informieren Sie gerne!
Psychosomatische Grundversorgung
Die Psychosomatische Grundversorgung ist eine Zusatzqualifikation für u.a. Hausärzte.
Ziel ist es, schon im frühen Behandlungsstadium einen möglichen psychosozialen Krankheitshintergrund mit zu erfassen und damit sowohl somatische (körperliche) wie auch psychosomatische Krankheitsanteile in einer ganzheitlichen Therapie zu berücksichtigen. Denn psychische Faktoren spielen bei vielen Erkrankungen eine zunehmende Rolle.
Da wir mit häufigen psychiatrischen Krankheitsbildern wie Sucht, Depression oder Angststörungen vertraut sind, versuchen wir, auf entsprechende Anzeichen zu achten und ihnen gegebenenfalls diagnostisch nachzugehen (Basisdiagnostik).
Individuelle Wunschleistungen
Es kann sinnvoll sein, im Zuge der Eigenverantwortung etwas für seine individuelle Gesundheit und Gesundheitsvorsorge zu unternehmen.
Diese individuellen Gesundheits-Leistungen (IGeL) dürfen vom Arzt nicht zu Lasten der Krankenkassen abgerechnet werden. Die Kosten für diese Leistungen sind daher von Ihnen zu begleichen.
Die Vergütung richtet sich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Sie erhalten eine ausführliche Beratung und eine detaillierte Rechnung. Die Rechnung wird nicht von der Krankenkasse übernommen (auch nicht im Rahmen der sogenannten Kostenerstattung).
Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gern, welche Untersuchungen für Sie persönlich sinnvoll sind.
Im folgenden Abschnitt finden Sie die durch mich angebotenen individuellen Wunschleistungen im Überblick:

Individuelle Wunschleistungen (IGeL)
Hinweis: Diese Leistungen werden nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen
Erweiterter Gesundheits-Check-up (Check up 35+)
Der von den gesetzlichen Krankenkassen übernommene Check-up ab 35 Jahren umfasst Blutzucker, Cholesterin, eine Urinanalyse und die Überprüfung des Impfstatus. Ein erweiterter Check-up geht darüber hinaus und kann zusätzliche Blutwerte, ein Ruhe-EKG oder eine Ultraschalluntersuchung der Bauchorgane einschließen.
Welche Untersuchungen in Ihrem Fall sinnvoll sind, besprechen wir vorher gemeinsam.
Herz-Kreislauf Check-up und Beratung zum individuellen Erkrankungsrisiko
Herz-Kreislauf-Erkrankungen entwickeln sich über Jahre, oft ohne Beschwerden. Wir erheben dafür Ihre Vorgeschichte und die Ihrer Familie, messen Blutdruck und Blutfette und ordnen das Ergebnis ein.
Daraus ergibt sich, welche Vorsorge für Sie sinnvoll ist — und was Sie selbst beeinflussen können.
Erweiterte Laboruntersuchungen
Über die von den Krankenkassen übernommenen Werte hinaus lassen sich weitere Blut-, Urin- und Stuhlparameter bestimmen, etwa Vitamin- und Mineralstoffwerte, Schilddrüsen- oder Entzündungswerte.
Sinnvoll ist das nicht pauschal, sondern wenn eine konkrete Frage dahintersteht. Welche das sein kann, klären wir im Gespräch.
Hautkrebsscreening vor dem 35. Lebensjahr
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen das Hautkrebsscreening ab dem 35. Lebensjahr, alle zwei Jahre. Wer jünger ist, viele Muttermale hat, hellhäutig ist oder in der Familie Hautkrebsfälle kennt, kann die Untersuchung auch früher in Anspruch nehmen.
Wir sehen die Haut dabei systematisch durch und überweisen bei Auffälligkeiten in die Dermatologie.
Hoch-spezifischer Test auf Darmkrebs
Der von den Krankenkassen übernommene Stuhltest (iFOBT) weist verstecktes Blut nach. Daneben gibt es Tests, die gezielt auf bestimmte Eiweiße oder Erbgutveränderungen aus Darmschleimhautzellen reagieren.
Diese Tests ersetzen die Darmspiegelung nicht — sie ist nach wie vor das genaueste Verfahren. Ergänzend können sie sinnvoll sein; was in Ihrem Fall passt, besprechen wir persönlich.
Untersuchung auf Blasenkrebs
Blasenkrebs macht sich früh oft nur durch Blut im Urin bemerkbar, das mit bloßem Auge nicht zu sehen ist. Ein Urintest kann darauf hinweisen; ergänzend gibt es Tests auf Tumormarker im Urin.
Besonders in Frage kommt die Untersuchung bei Raucherinnen und Rauchern sowie bei beruflichem Kontakt mit bestimmten Chemikalien.
Tauchtauglichkeitsuntersuchung
Vor dem Gerätetauchen verlangen Tauchschulen und Verbände eine ärztliche Tauglichkeitsbescheinigung. Die Untersuchung umfasst das Gespräch zur Vorgeschichte, eine körperliche Untersuchung, eine Lungenfunktionsprüfung und je nach Alter ein Belastungs-EKG.
Bringen Sie bitte den Fragebogen Ihres Verbandes mit.
Atteste / Bescheinigungen
Bescheinigungen, die nicht der Behandlung dienen, sind keine Leistung der gesetzlichen Krankenkasse — etwa für Schule, Universität, Sportverein, Fitnessstudio oder Reiserücktritt.
Sagen Sie bei der Terminvereinbarung bitte, wofür Sie die Bescheinigung brauchen: Manche Stellen geben eigene Formulare vor.
Gesundheitsuntersuchungen für Versicherungen
Lebens-, Berufsunfähigkeits- und private Krankenversicherungen verlangen vor Vertragsabschluss häufig eine ärztliche Untersuchung. Umfang und Formulare gibt die Versicherung vor.
Bringen Sie die Unterlagen bitte vollständig mit; die Kosten trägt in der Regel die Versicherung oder Sie selbst.
Bescheinigungen und Gutachten außerhalb der Leistungspflicht der GKV
(z.B. Schule, Universität, Sportverein, Lebensversicherung)
Ärztliche Bescheinigungen
z.B. Bescheinigung für Kindergarten, Schule, Sportverein oder Reiserücktritt
Tapen
Beim Tapen werden elastische Klebebänder auf die Haut über Muskeln und Gelenke aufgebracht. Sie schränken die Bewegung nicht ein und werden begleitend bei Verspannungen, Zerrungen und Gelenkbeschwerden eingesetzt.
Die Bänder bleiben mehrere Tage haften, auch beim Duschen.
Naturheilverfahren
Was Sie vorab wissen sollten
Naturheilverfahren setzen wir begleitend ein, nicht anstelle schulmedizinischer Behandlung. Was im Einzelfall sinnvoll ist, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Vorgeschichte und Ihren eigenen Vorstellungen ab.
Ablauf und Umfang besprechen wir vorher gemeinsam.
Schröpfen
Beim Schröpfen werden Gläser auf die Haut gesetzt, in denen ein Unterdruck entsteht. Die Haut wird dabei angesaugt und stärker durchblutet; eingesetzt wird das Verfahren vor allem bei Verspannungen im Rücken- und Schulterbereich.
Die typischen runden Male verschwinden nach einigen Tagen von selbst.
Reisemedizin
„Einmal im Jahr solltest du einen Ort besuchen, an dem du noch nie warst.“
Lassen Sie sich Ihren wohlverdienten Urlaub, Ihre schönste Zeit des Jahres, nicht durch vermeidbare Krankheiten ruinieren! Wer beruflich oder privat in Länder fahren möchte, in denen ungewohnte gesundheitliche Herausforderungen warten, sollte sich vorab rechtzeitig reisemedizinisch beraten lassen.
Wichtige individuelle Hinweise zu reisemedizinischen Impfungen sind davon abhängig, wie Sie Ihre Reise gestalten, ob Sie z.B. ein Hotel gebucht haben oder mit dem Rucksack unterwegs sind. Entscheidend ist aber auch Ihr aktueller Gesundheitszustand.
Eine speziell auf Ihre Reisebedingungen und Ihren persönlicher Gesundheitszustand abgestimmte Beratung ist sinnvoll, empfehlenswert und sicherheitsrelevant.

Reisemedizin
Hinweis: Diese Leistungen werden teils nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen
Reisemedizinische Beratung
Damit Sie reich an neuen Eindrücken, gesund und erholt zurückkommen!
Jedes Reiseziel erfordert unterschiedliche Vorsorgemaßnahmen.
Eine speziell auf Ihre Reisebedingungen und Ihren persönlichen Gesundheitszustand abgestimmte Beratung ist sinnvoll, empfehlenswert und sicherheitsrelevant.
Daher nehmen wir auf Wunsch vor Ihrer geplanten Reise gerne einen umfassenden Gesundheitscheck vor und beraten Sie zu potentiellen Reiserisiken.
Wir empfehlen Ihnen, möglichst frühzeitig vor Reisebeginn, bei exotischen Reisezielen am besten gleich nach der Buchung, einen Termin bei uns für die Reiseimpfberatung zu vereinbaren.
Aber auch bei kurzfristig geplanten oder last-minute Reisen können wir Ihren Schutz noch optimieren.
Bei der Reiseimpfberatung überprüfen wir anhand Ihres Impfausweises Ihren aktuellen Impfstatus. Wir beraten Sie umfassend zu den empfohlenen Impfungen für Ihr Reiseziel und erstellen Ihnen auf Wunsch einen Reiseimpfplan für die zeitliche Terminierung Ihrer Impfungen. Nach Absprache mit Ihnen führen wir dann die notwendigen Reiseimpfungen durch.
„Ich war noch nicht überall, aber es steht auf meiner Liste“
Reisemedizinische Impfungen
Reiseimpfungen werden teils nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Die meisten Krankenkassen erstatten bei Vorlage einer Rechnung jedoch einen Teil der Kosten (näheres unter: Kostenübernahme durch die Krankenkassen, Centrum für Reisemedizin). Wir empfehlen Ihnen, vorab mit Ihrer Krankenkasse die Kostenübernahme zu klären.
Je nach Reiseziel, Art der Reise (Hotelreise, Rucksackreise etc.) und Dauer des Aufenthalts im Ausland sind unterschiedliche Impfungen empfohlen.
Anhand Ihres Impfausweises ermitteln wir Ihren aktuellen Impfstatus und führen nach Absprache mit Ihnen die notwendigen Reiseimpfungen durch.
Bei einer Reise in ein Malaria-Risikogebiet beraten wir Sie gerne ausführlich zu den empfohlenen präventiven Maßnahmen.
Zu Reiseimpfungen gegen folgende Krankheitsbilder beraten wir Sie gerne:
- Hepatitis A — bei Reisen in Länder mit einfachen Hygienebedingungen; die häufigste impfpräventable Reiseinfektion
- Hepatitis B — bei längeren Aufenthalten, engem Kontakt zur Bevölkerung oder medizinischer Behandlung vor Ort
- Typhus — bei einfachen Reisebedingungen in Süd- und Südostasien, Afrika und Südamerika
- Cholera — nur bei besonderem Risiko, etwa bei Einsätzen in Ausbruchs- oder Katastrophengebieten
- Poliomyelitis (Kinderlähmung) — Auffrischung vor Reisen in Länder mit Poliorisiko
- Tollwut — bei Tierkontakt, Rad- und Rucksackreisen und längeren Aufenthalten in Asien, Afrika und Lateinamerika
- Japanische Enzephalitis — bei Aufenthalten auf dem Land in Süd- und Ostasien, vor allem während der Regenzeit
- Meningokokken-Meningitis — im afrikanischen „Meningitisgürtel"; für die Pilgerreise nach Mekka vorgeschrieben
- Gelbfieber — für viele Länder Afrikas und Südamerikas bei der Einreise vorgeschrieben; die Impfung selbst dürfen nur zugelassene Gelbfieber-Impfstellen durchführen
- FSME — in Zeckengebieten Mittel-, Ost- und Nordeuropas, auch innerhalb Deutschlands
- Dengue — für Reisen in Endemiegebiete, wenn bereits eine Dengue-Infektion durchgemacht wurde
- Chikungunya — bei Reisen in aktuelle Ausbruchsgebiete; wir wägen Nutzen und Alter mit Ihnen gemeinsam ab